Museum im Steinhaus
Schwäbisches Schnapsmuseum

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Februar 2022

Zur Schnapszahl Schnaps im Schnapsmuseum

Es ist keine Schnapsidee. Zur Superschnapszahl am Dienstag, den 22.2.2022 schenkt das Schwäbische Schnapsmuseum bei freiem Eintritt kostenlos einen Schnaps aus. Von 16 bis 18 Uhr bekommt jeder Besucher oder Besucherin einen Schnaps oder auch einen Liebeslikör. Die 2 ist ja Symbol der Liebe und der Gemeinschaft. Bürgermeister Albrecht Dautel hat seine Unterstützung bei der Aktion angekündigt. Dabei kann auch das Schnapsmuseum mit der größten alkoholgeschichtlichen Museumssammlung Deutschlands besichtigt werden. Also, am Dienstag 22.2.22 ist das Schwäbische Schnapsmuseum Bönnigheim im Meiereihof das Ziel! Und zum Trinken darf die Maske abgenommen werden.


LKA-Präsident referiert über die Geschichte der forensischen Ballistik

Es ist für uns eine große Freude und Ehre, dass der Präsident des Landeskriminalamtes zu uns kommt und über die Kriminalballistik reden wird. Wir laden Sie deshalb herzlich zum Vortrag am Samstag, den 16. Oktober um 14 Uhr in den Kulturkeller am Burgplatz ein. Anschließend besteht die Möglichkeit, die Ausstellung "Mord am Bönnigheimer Bürgermeister - Urknall der Kriminalballistik 1835" zu besichtigen.

Wir schreiben das Jahr 1835: Der Bürgermeister von Bönnigheim stirbt durch Schüsse aus dem Hinterhalt – doch der Mord an Johann Heinrich Rieber bleibt zunächst ungeklärt. Der Besigheimer Untersuchungsrichter Eduard Hammer beginnt mit den Ermittlungen. Gemeinsam mit dem Freudentaler Büchsenmacher Christian Wilhelm Zerweck überprüft er sämtliche Gewehre der Stadt. Denn auf den Schrotkugeln, die den Bürgermeister treffen, befinden sich kleine Rillen, die außergewöhnlich sind. Dieser Fall gehört zu den Sternstunden der forensischen Ballistik.

Am 16. Oktober referiert Andreas Stenger über historische Bedeutung des Falles.  Der Präsident des Landeskriminalamts Baden-Württemberg wird ab 14 Uhr auf dem Bönnigheimer Burgplatzkeller über die Vorreiterrolle von Hammer sprechen und die Geschichte der forensischen Ballistik beleuchten. Der Eintritt beträgt 5 Euro und berechtigt zum Besuch der Sonderausstellung im Steinhaus, die sich umfassend mit dem Mordfall aus dem Jahre 1835 auseinandersetzt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist unter Beachtung die 3G-Regelungen möglich. Eine Anmeldung ist erforderlich: 07143/871743 oder ann.marie.ackermann@gmail.com.


Erster Bönnigheimer Auswanderer

Buchvorstellung

Zusammen mit einem Überblick über Auswanderungen aus Bönnigheim stellt Joachim Taxis sein Buch am Sonntag, 19. September 2021 um 15 Uhr im Schwäbischen Schnapsmuseum vor.

Die Bönnigheimer Zeitung schreibt dazu in der Ausgabe vom 13. September 2021:

Auswanderung ist ein Spiegelbild der Sozialgeschichte und offenbart oftmals die Not der damaligen Zeit. Jetzt hat Joachim Taxis die deutsche Ausgabe des Buches über den ersten Bönnigheime Auswanderer Conrad Amberger in die britischen Kolonien in Nordamerika veröffentlicht, teilt das Schwäbische Schnapsmuseum Bönnigheimin einer Ankündigung mit.

Das amerikanische Original stammt von Carol Morgan Hart. Sie hat zusammen mit ihrem Mann die Geschichte ihres Vorfahren intensiv recherchiert und war dazu auch verschiedene Male in Bönnigheim und Umgebung. Dr. Hermann Stierle konnte Conrad Amberger als Bönnigheimer Bürgern in den Kirchenbüchern nachweisen.


Neue Abteilung zur Steinhausgeschichte

Abteilung Geschichte des SteinhausesWir nutzen die ruhige Corona-Zeit  im Museum für vielfältige Arbeiten. So wurde jetzt hinter dem dreiteiligen gotischen Fenster eine kleine Abteilung zur Steinhausgeschichte fertig.

Unser Museumsgebäude wurde 1286 als Palas einer Stadtburg errichtet. Später diente es als Lagergebäude und Wohnhaus. Seit 1993 sind wir mit dem Museum in dem altehrwürdigen Gebäude. Es werden viele Gegenstände gezeigt, die wir bei der Renovierung gefunden haben. Da sind etwa handgeschmiedete Nägel aus der Bauzeit, aber auch ein Brett vom "Behnelädle", in dem noch Granatsplitter vom Einmarsch am 7. April 1945 stecken.



Abteilung Schwarzbrennerei umgestaltet

Schwarzbrennerei

In der Pandemiezeit haben wir die Abteilung Schwarzbrennerei umgestaltet.

Abteilung Schwarzbrennerei

Mit der größten Museumssammlung von Schwarzbrennereien Deutschlands ist im Schwäbischen Schnapsmuseum Bönnigheim dieser geheimnisumwitterte Teil der Alkoholgeschichte dargestellt. Der Staat hat früh erkannt, dass Schnaps eine hervorragende Einnahmequelle darstellt. Um diese Steuer zu umgehen, wurden fantasievolle Geräte gebaut, welche im Geheimen betrieben wurden. Deshalb werden diese im Gesetz als Geheimbrennereien bezeichnet. Dazu verwendete man vorhandene Teile wie Dampfkochtopf, Gurkenbüchse, Plastikkanister oder die Bremsleitung eines Panzers.

Einen Einblick in die neugestaltete Abteilung erhalten Sie mit dem nachstehenden Video:


Besuch der Badischen Neuesten Nachrichten im Schnapsmuseum - 2

Uralter Mord revolutioniert die Kriminaltechnik:

Stammt die forensische Ballistik von der badischen Grenze?

Am 19. November 2020 hat die Redaktion der BNN (Badische Neueste Nachrichten) das Schwäbische Schnapsmuseum besucht und hierbei auch die neue Sonderausstellung "Mord am Bönnigheimer Bürgermeister - Urknall der Kriminalballistik 1835" besucht.

Der Artikel von Roland Weisenburger erschien am 2.12.2020. Sie können ihn hier online nachlesen:

https://bnn.de/nachrichten/politik/uralter-mord-revolutioniert-die-kriminaltechnik-stammt-die-forensische-ballistik-von-der-badischen-grenze

PS: Wenn im Artikel von "Karl Sartorius" gesprochen wird, ist Kurt Sartorius gemeint.


August 2015

Mühlacker Tagesblatt – unterwegs im Schnapsmuseum Bönnigheim