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Dauerausstellungen

Dauerausstellungen:

Hammer-Brennerei

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Die Not früherer Zeiten erzwang das Flicken und Umnutzen, da man kein Geld für neue Waren hatte oder es auch keine zu kaufen gab. Vor allem in der Kriegs- und Nachkriegszeit war man gezwungen, alles noch irgendwie Verwendbare einer neuen Nutzung zuzuführen. Da wird ein Stahlhelm zur Gülleschapfe, ein Granatring zum Brieföffner, Fernmeldeleitung zum Teppichklopfer oder eine Kanonenkugel zum Gewicht für den Krautständer. Aus der Hakenkreuzfahne wurde eine Bluse und die Fallschirmseite zum Brautkleid geschneidert. Um eine weitere Verwendung zu ermöglichen, wurden die Gegenstände der Ausstellung mit viel Geschick und Einfallsreichtum repariert oder für neue Verwendungen umgenutzt.

In jedem Haus gab es ein Eck, in dem alles aufgehoben wurde, das noch irgendwie zum Reparieren verwendet werden konnte. Da findet man alte Lederreste, Dosen, Leitungen, Stoffreste, Schnüre und anderes. Mit Geschick und innerer Befriedigung verwendete man die Reste wieder und gestaltete brauchbare Gegenstände daraus.

Schon in der Erziehung wurde das sorgfältige Umgehen mit den Gegenständen vermittelt. In der Handarbeitsausbildung lernten die Schülerinnen das Aufsetzten eines Fleckes oder das Flicken eines Socken.

Auch heute ist es sinnvoll, nicht alles wegzuwerfen. Rohstoffe werden geschont und die Umwelt weniger belastet. Dies vermittelt auch der Recyclinggedanke, die Idee des Bewahrens, Wiederherstellens und Umnutzens, der angesichts knapper werdender Ressourcen zunehmend wichtiger wird.

Löffelhalter aus Konservenblech, Regal, Fischwender

Löffelhalter aus Konservenblech gefertigt
Regal aus 3 Brettern und Fadenrollen gefertigt
Fischwender aus Konservenblech gefertigt

Radiogerät

Radiogerät

Aus verschiedenen Bauteilen wurde ein neuer Empfänger gebaut.
Dazu dienten teilweise Teile des Volksempfängers, dem Radio des Dritten Reiches

Bilderrahem aus Tannenzapfenschuppen

Bilderrahmen aus Tannenzapfenschuppen gefertigt

daneben Kerzenständer aus Brettchen und gebogenem Draht
 

Kleiderkiste

Kleiderkiste

Auf der Flucht nach dem zweiten Weltkrieg von der Familie Weiß aus Galwitz
Kreis Znaim in Tschechien mitgebracht. In Bönnigheim wurden die Füße angebracht und die Kiste als Truhe genutzt

Handbohrmaschine

Handbohrmaschine

Gehäuse durch Flacheisen zusammengehalten

Getreidemühle

Getreidemühle

Keimlingaus Omas Kaffeemühle und Getriebemotor

Waschschüssel

Waschschüssel

Löcher mit Schrauben, Unterlegscheiben und Bierflaschengummis abgedichtet

Tablett mit Schnapsbechern

Tablett mit Schnapsbechern

Weihnachten 1943, aus Patronenhülsen

Teppichklopfer

Teppichklopfer

aus Fernmeldeleitung

Hocker

Hocker

Aus Motorradsitz zusammengebaut für sitzende Arbeiten, z.B. Sensendengeln

Sutterkrug

Sutterkrug

abgebrochener Griff aus Blech ersetzt

Kinderjacke

Kinderjacke

1949, gehäkelt aus zerschnittenen Nylon-Strumpfhosen, bestickt mit Wollresten
Leihgabe: Margit Wienholz, Bietigheim-Bissingen

Beschriftungsschablonen

Beschriftungsschablonen

für Säcke, aus aussortieren Akten gefertigt

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